Intim feiern – wenn das Wesentliche Raum bekommt
- Armin Knauthe
- 20. Jan.
- 2 Min. Lesezeit
Manche Feiern brauchen keinen großen Auftritt. Sie leben von Nähe, Stille, Einatmen, Ausatmen – und von Menschen, die wirklich da sind.
Wie Vögel, die sich am frühen Morgen auf einem Ast versammeln, ohne Programm, ohne Dramaturgie, einfach aus einem inneren Wissen heraus, so entstehen heute immer öfter kleine Hochzeiten, Elopements und intime freie Trauungszeremonien. Sie sind keine Reduzierung. Sie sind eine Rückkehr zum Wesentlichen.

Wenn weniger mehr wird
Unsere Zeit ist laut. Sie liebt Bilder, Zahlen, Reichweiten. Umso deutlicher wächst bei vielen Paaren die Sehnsucht nach einem anderen Ton: nach einer Feier, die nicht performt, sondern trägt, nicht größer, sondern wahrhaftiger ist.
Eine kleine Zeremonie erlaubt das, was im Großen oft verloren geht:
· echte Worte statt formelhafter Abläufe
· Stille, in der etwas gespürt werden darf
· Musik, die nicht unterhält, sondern berührt
"Alles Große in unserem Leben geschieht leise."

Elopement – eine bewusste Entscheidung
Elopement bedeutet nicht Rückzug aus der Welt. Es bedeutet, sich selbst ernst zu nehmen.
Manche Paare wählen diesen Weg, weil ihre Liebe geschützt werden möchte. Andere, weil sie spüren: Unsere Verbindung braucht keinen Beweis.
Vielleicht sind es nur zwei Menschen. Vielleicht ein kleiner Kreis von Vertrauten. Was zählt, ist nicht die Zahl, sondern die Präsenz.
Der Gartensalon – ein Ort für das Wesentliche
Der Gartensalon ist kein reiner Eventraum. Er ist ein Raum, der zuhört.
Er liegt in Perchtoldsdorf, einem mittelalterlich geprägten Weinort, in dem Zeit spürbar langsam geblieben ist. Zwischen Geschichte, Reben und Gärten öffnet sich ein Ort, der nicht beeilt, sondern begleitet.
Mit ihrer Geschichte, ihrer Natur, dem Wechselspiel von Innen und Außen bieten Garten, Orangerie und Salon einen Rahmen, in dem Leichtigkeit entstehen darf – so wie ein Vogel, der sich vom Ast löst, ohne zu wissen, wie der nächste Moment aussieht.
Hier wird nicht übertönt. Hier darf etwas wachsen.
"Die größte Feier ist die, bei der man sich selbst nicht verliert.“





Kommentare